Mathe
Statistik-Intuition: Das Wetter-Prognose-Problem
Eine Wettervorhersage sagt an 300 von 365 Tagen korrekt 'kein Regen' voraus, obwohl es im Jahr nur an 30 Tagen tatsächlich regnet. Welche Aussage beschreibt das Problem am besten?
- Richtige Antwort: Hohe Gesamtgenauigkeit kann trotzdem schlechte Vorhersage seltener Ereignisse verschleiern
- Es handelt sich um einen Fall des Zentralen Grenzwertsatzes
- Die Vorhersage ist mathematisch unmöglich
- Das Ergebnis widerspricht der Wahrscheinlichkeitsrechnung
Bei stark unausgewogenen Klassen (viele 'kein Regen'-Tage, wenige Regentage) kann eine hohe Trefferquote insgesamt trotzdem bedeuten, dass seltene Ereignisse (Regen) schlecht erkannt werden – ein klassisches Problem der Klassifikationsgüte.